Beziehung und Kommunikation Gastbeitrag

6 Anzeichen dafür, dass eine Trennung besser sein könnte

Hast Du schon mal nach „Phasen einer Beziehung“ gegoogelt? Es gibt einen Haufen unterschiedlicher Ansätze, die den „typischen“ Verlauf einer Partnerschaft beschreiben. Je nach Modell sprechen Fachleute und Autoren von fünf bis neun Phasen, die ein Paar durchläuft. Über zwei Stufen sind sich dabei alle einig: den Start- und den Endpunkt. Den Startpunkt bildet natürlich die Verliebtheitsphase, diese aufregende, emotions- und hormongeladene Zeit, in der wir mit der rosaroten Brille auf der Nase auf Wolke 7 tanzen, und die Schmetterlinge in unserem Bauch tanzen eine Riesenparty. Und die letzte Phase, die klingt fast nach dem Beziehungs-Nirwana: Da liest Du von „endlosem Vertrauen“, „Sicherheit“ und „Ganz beim Partner angekommen sein“. Und was ist nun dazwischen so los?

Die Hälfte von uns muss den Traum von „Bis dass der Tod uns scheidet“ irgendwann begraben

Zwischen Sich-Verlieben und Mit-90-in-trauter-Zweisamkeit-auf-der-Gartenbank-Sitzen geht’s um Erwartungen, Anpassungen, Kompromisse, Aushandeln von Spielräumen, Nähe, Distanz und, und, und. Grob zusammengefasst werden Paare zwischen Start- und Endphase also mit Problemen und Krisen konfrontiert, wie sie jeder von uns mehr oder weniger intensiv aus seinen eigenen Partnerschaften kennt. Und machen wir uns nichts vor: Eine Scheidungsrate von knapp 50 % klatscht uns die Realität schonungslos ins Gesicht, die da lautet, dass es die Hälfte von uns nicht bis zum anvisierten Ziel „schafft“.
Also stellen sich folgende Fragen:

  • Was entscheidet nach der ersten Verliebtheit darüber, ob Du mit Deinem Partner die Everlasting-Love-Phase erreichst?
  • Geht es überhaupt immer und in erster Linie darum, „es zu schaffen“? Oder gibt es Konstellationen und Bedingungen, unter denen eine Trennung besser ist?
  • Bedeutet ein Beziehungsende automatisch, dass Du gescheitert bist?

Der Grund, warum Du Dich verliebst, ist meistens derselbe, der später Probleme macht

Schauen wir uns nochmal Phase 1 an, den Beginn einer Beziehung: Warum verliebst Du Dich eigentlich in die oder den einen und nicht in die oder den anderen? Es klingt wenig romantisch, doch letztlich gibt es zwei Hauptursachen: Dich zieht an, was Du kennst, oder Dich zieht an, was anders ist als das, was Du kennst. Hört sich verwirrend an? Na ja, ein bisschen vielleicht, also schauen wir genauer hin: Deine Partnersuche ist immer, ja wirklich immer, eng mit Deiner Prägung in den ersten Lebensjahren verknüpft. Dabei spielen die geschlechtlichen Überkreuz-Beziehungen innerhalb Deiner Ursprungsfamilie meistens die Hauptrolle: Wenn Du ein Mann bist, hat wahrscheinlich Deine Mutter bzw. Deine Beziehung zu ihr oder ihre Beziehung zu Deinem Vater Deine späteren Partnerschaften stark geprägt. Wenn Du eine Frau bist, gilt dasselbe für Deinen Vater und seine Beziehung zu Dir und seiner Frau, also Deiner Mutter. Nehmen wir an, Dein Vater neigt zu cholerischen Ausbrüchen. Er wird schnell laut und aufbrausend und macht sein Umfeld gerne auch mal runter. Wenn Du nun später einen Mann mit ähnlichen Eigenschaften triffst, wird es Dir – zumindest anfangs – entweder gar nicht weiter auffallen; Du wirst seine überzogenen Reaktionen also gar nicht kritisch hinterfragen, denn sie sind Dir vertraut, sie sind normal für Dich. Wahrscheinlich hast Du irgendwann den Glaubenssatz gebildet: Männer sind cholerisch. Es kann aber auch das Gegenteil passieren, und Du machst einen großen Bogen um diesen Mann, weil Du mit Cholerikern nie mehr was am Hut haben willst.

Die Krux daran: Irgendwann kommt es mit ziemlicher Sicherheit aus denselben Gründen, aus denen Du Dich anfangs in Deinen Partner verliebt hast, zu Konflikten mit ihm. Ich gebe Dir auch dafür ein Beispiel: Angenommen, Du bist in einer Familie aufgewachsen, in der Geld fast täglich ein Thema war, weil es immer knapp war, und die Atmosphäre war dementsprechend von Unsicherheit und Sorgen gekennzeichnet. Aufgrund dieser Kindheitserfahrung ist es gut möglich, dass Du Dich später in jemanden verliebst, von dem Du Dir (finanzielle) Sicherheit versprichst bzw. der Dir diese vermittelt. Allerdings: Deine in den ersten Lebensjahren entwickelten Glaubenssätze wie „Geld ist Mangelware“, „Ich darf mir nichts gönnen“ oder „Ich muss mein Geld festhalten“ haben sich dadurch ja nicht aufgelöst. Das heißt, Du wirst noch so gut abgesichert sein können, das Loch in Dir drinnen, das wird dadurch nicht gestopft – kein Mann könnte es jemals stopfen. Denn Deine Unsicherheit ist mit Deinen Glaubenssätzen verstrickt, nicht mit Deinem Kontostand. In der Folge wird genau dieses Thema vermutlich zu einem Problem mit Deinem Partner werden, z.B. weil der sich ein höllenteures Auto kauft, und Du außer Dir bist über diese sinnlose Anschaffung.

Und was ist mit dem ersten Fall, dem cholerischen Vater und später Partner? Irgendwann wirst Du womöglich merken, dass Du all die Jahre falsch gelegen bist: Männer sind gar nicht immer cholerisch. Peter ist es nicht. Und Thorsten auch nicht. Der Nachbar nicht, und Kollege Franz schon dreimal nicht. Plötzlich fängt sich irgendwas in Deinem Inneren an zu regen … Und ein paar Wochen später, als Dein Mann Jörg am Abendbrottisch einen Wutanfall kriegt und den Teller durch die Küche schleudert, spürst Du: „Ich mag und möchte das nicht mehr.“ Genau an dieser Stelle fangen vielleicht Deine Beziehungsprobleme an. Doch die gute Nachricht ist: mit ihnen auch Deine Chance auf Entwicklung.

Und auf einmal passen die Puzzleteile nicht mehr

Meiner Erfahrung nach macht sich meistens einer der Partner irgendwann auf den Weg und setzt zu Erkenntnis- oder Bewusstseinssprüngen an. Das Löcherstopfen à la „Ich brauch dieses, Du brauchst jenes, gib Du mir das, dann geb ich Dir das“ gerät ins Wanken und weicht neuen Fragen: Wer bin ich eigentlich, wie ticke ich? Was möchte ich in und von meinem Leben und meiner Partnerschaft? Wo will ich hin? Schlägt einer der Partner eine neue Richtung ein, werden alte Abhängigkeiten angekratzt und das bisherige Wechselspiel wird unterbrochen und kritisch hinterfragt. Plötzlich greifen die Puzzleteile nicht mehr wie gewohnt ineinander, und das gesamte System erfährt eine neue Dynamik. Und jetzt treffen beide Partner – ob bewusst oder unbewusst, ob aktiv oder passiv – eine Entscheidung: Wie gehen wir mit diesen neuen Herausforderungen um, was machen wir mit den herausgelösten Puzzlestücken? Wenn also einer der Partner aus dem bisherigen Muster aussteigt und seine Unzufriedenheit kundtut bzw. seine (vielleicht ganz neu entdeckten) Bedürfnisse und Vorstellungen äußert und anmeldet, wird der andere so oder so darauf reagieren (denn auch nicht darauf zu reagieren ist eine Reaktion).

Es setzt sich also in jedem Fall eine Entwicklung in Gang, und wie diese stattfindet, das wird über den Fortbestand und vor allem die Qualität der Partnerschaft entscheiden. Lässt sich der andere auf Entwicklung ein, sieht sie also als Sprungbrett und Inspiration, stehen die Chancen gut, dass er mit Neugierde und Offenheit ebenfalls über den Tellerrand schaut und Schritte raus aus der Komfortzone macht. Das ist natürlich der Best Case. Das heißt nicht, dass Eure Wege immer komplett parallel verlaufen müssen. Da gibt es Zick-Zack-Kurse, mal treibt es Euch auseinander, dann wieder zusammen … Jeder hat sein eigenes Tempo und seine eigenen Schwerpunkte, mit den Themen und Fragestellungen umzugehen, um die es jetzt geht: Welche Werte sind uns wichtig? Wo liegen unsere Gemeinsamkeiten, was Interessen, Lebensentwürfe und Ziele angeht? Wer bin ich, wer bist Du, wer sind wir? Solange Ihr am Ende in dieselbe oder zumindest in eine ähnliche Richtung schaut, seid Ihr der Erfüllung Eures Wunsches, miteinander grau und runzlig zu werden, schon ein großes Stück näher.

Entwicklungswege in Partnerschaften können unterschiedlich verlaufen. Manchmal führen sie zur Trennung

Wenn Deine Beziehung diese 6 Merkmale aufweist, kann eine Trennung die richtige Entscheidung sein

Doch wie das nun mal bei Entwicklungswegen so ist: Nicht jeder möchte überhaupt einen von ihnen gehen, und wer möchte, wird feststellen, dass es derer viele gibt. Und sie enden nicht unbedingt alle am selben Punkt. Das heißt, dass Dein Partner und Du, dass Ihr Euch womöglich immer weiter voneinander entfernt, bis Ihr Euch irgendwann kaum noch begegnet. Und ja, an diesem Punkt kann es sein, dass das gute alte Sprichwort recht behält: Besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Das ist traurig, zweifellos, und tut weh. Doch wenn Du nicht dauerhaft wie das Kaninchen vor der Schlange sitzen möchtest, solltest Du dem Löwen besser ins Maul schauen. Deshalb kommen hier 6 Anzeichen, dass eine Trennung womöglich die bessere Alternative für Dich ist:

1. Du erfährst Gewalt in Deiner Beziehung

Hier KANN eine Trennung nicht die bessere Alternative sein, sondern hier IST sie es, und zwar ohne das leiseste Aber: Wenn Dir Deine Partnerin oder Dein Partner auf psychischer, seelischer oder körperlicher Ebene mit Gewalt begegnet, gibt es nur eins: Trenn Dich! Und zwar so schnell wie möglich. Wenn Du in einer solchen Verbindung feststeckst und es nicht schaffst, zu gehen, suche Dir bitte unbedingt professionelle Hilfe.

2. Es wird keine Verantwortung übernommen

Verantwortung ist etwas komplett anderes als Schuld. Es geht also nicht darum, jemanden zum Sündenbock zu machen. Doch nur, wer Verantwortung für sein Leben und seine Partnerschaft übernimmt, wird überhaupt ins Handeln kommen. Sie ist die Voraussetzung und der Schlüssel für Veränderung und Entwicklung. Das gilt für Dich wie für Deinen Partner. Wer sich hinter der Opferrolle verschanzt und nicht bereit ist, seine Komfortzone zu verlassen, für den wird alles bleiben wie es ist – nämlich frustrierend, belastend und zermürbend.

3. Furcht vor Veränderung

Wenn sich ein Partner auf den Weg macht, kann das für den anderen schon erstmal erschreckend, sogar beängstigend sein. Das ist o.k., denn Veränderung ist nicht immer ein Zuckerschlecken. Doch nur wenn Ihr den Mut und die Neugierde aufbringt, Euch diesen Prozessen und den neuen Impulsen, die da in Eurer Leben geweht werden, zu öffnen und sie als Inspiration und Entwicklungschance zu sehen, kann daraus etwas Gutes entstehen. Im anderen Fall ist die Gefahr groß, dass die Angst Euch lähmt – und Eure Beziehung gleich mit.

4. Eure Schnittmengen sind zu klein oder gehen gegen null

Wenn Du möchtest, dass Deine Beziehung nicht (mehr) auf Abhängig- und Bedürftigkeiten fußt (nicht zu verwechseln mit Bedürfnissen!), muss an deren Stelle eine neue, gesunde und vor allem gemeinsame Basis entstehen, über die Ihr Euch einig seid. Damit ist nicht gemeint, dass Ihr möglichst viele kollektive Hobbys braucht oder Euch einig seid, ob Ihr im nächsten Urlaub in die Berge oder an’s Meer fahrt. Vielmehr geht’s um Fragen wie: Welche Werte und Einstellungen leiten uns in unserem Leben? Wie sieht unser Konzept für heute, morgen und übermorgen aus? Welche Bedürfnisse möchte jeder in der Beziehung erfüllt wissen? Was sind echte No-Gos? Wenn hier keine oder zu wenige Schnittmengen vorhanden sind, ist es unwahrscheinlich, dass Ihr ein zufriedenes Miteinander leben werdet.

5.Du musst Dich permanent verbiegen, damit die Beziehung irgendwie läuft

Wenn Eure Schnittmengen zu klein sind, lässt sich eine Partnerschaft eigentlich nur aufrechterhalten, wenn sich mindestens einer von beiden verbiegt und regelmäßig Bedürfnisse unterdrückt. Eine authentische Beziehung, in der Du Du sein darfst, ist damit praktisch ausgeschlossen.

6.Eure Kommunikation funktioniert nicht oder ist nicht vorhanden

Es wird vorgeworfen, gegengefeuert, gerechtfertigt, geschwiegen, geheult, Türen geknallt, geschmollt, ignoriert … Wenn Eure Gespräche nahezu nie zu dem führen, was positive Kommunikation eigentlich bezweckt: Verstehen und verstanden werden, Lösungen und Kompromisse finden, Nähe herstellen, trösten, aufbauen, sich über Gedanken, Gefühle, Sorgen und Träume austauschen … Wenn all das also nicht stattfindet und auch Verbesserungsvorschläge wie z.B. das Aufsuchen professioneller Hilfe ignoriert oder ausgeschlagen werden, dann fehlt Euch einer der wichtigsten Grundpfeiler jeder Beziehung: Kommunikation.

Niemand spricht von Scheitern, wenn Du den kratzigen Pulli umtauschst

Wenn Du für Dich zu dem Schluss kommst, dass diese 6 Punkte auf Deine Beziehung zutreffen oder gar an der Tagesordnung sind, dann ist die Quelle einer harmonischen und erfüllten Partnerschaft versiegt oder sie steht kurz davor. Auch wenn diese Erkenntnis schmerzt, kann es nicht nur für Dich, sondern für Euch beide der bessere Schritt sein, die Beziehung zu beenden. Niemand ist zufrieden, geschweige denn glücklich in und mit einer Beziehung, in der das Leid die Freude überwiegt.

Und dann? Wenn Ihr Euch wirklich trennt? Bist Du oder seid Ihr gescheitert? Hast Du versagt, wenn Du entscheidest, Dein Leben Deinen Werten und Bedürfnissen gemäß zu gestalten? Ist es ein Fehler, sich aus einer Beziehung zu lösen, in der es Dir nicht gut geht? Ich denke, Du ahnst meine Antwort; Deine kannst freilich nur Du herausfinden.

Wenn sich zur Gewissheit, dass ein Beziehungsende bei aller Wehmut die richtige Entscheidung ist, auch noch die Bereitschaft und das Bemühen gesellen, so weit wie möglich in Frieden auseinander zu gehen, dann lass Dir bitte von niemandem einreden, Du wärst gescheitert. Gesellschaftlich und kulturell sind wir noch immer so gestrickt, dass eine lebenslange monogame Partnerschaft als höchstes Gut und absolut anstrebsam gilt. Und ich will es nicht in Abrede stellen: Miteinander alt werden ist eine feine Sache. Doch die Kehrseite dieser gesellschaftlichen Ausrichtung liegt im bitteren Beigeschmack einer Trennung: „Ich habe versagt“.

Keiner macht Dir einen Vorwurf, wenn Du einen Job kündigst, in dem Du Dich nicht wohl fühlst, weil das Arbeitspensum und Dein launischer Chef Dich an den Rand des Burnouts treiben. Niemand wird anzweifeln, dass es richtig war, aus der Wohnung mit den Schimmelflecken auszuziehen, und jeder hat Verständnis dafür, wenn Du den Pulli wieder ins Ladengeschäft zurückbringst, weil er kratzt. Bevor Du mich jetzt mit Tomaten oder Eiern bewirfst: Natürlich ist mir bewusst, dass sich eine Beziehung und vor allem ein Mensch, den Du mal geliebt hast oder immer noch liebst, nicht mit einem Stück Stoff vergleichen lässt. Und dennoch macht es mich zuweilen wütend, wenn z.B. eine Frau weinend in meinem Coachingsessel sitzt und unter dem riesigen Druck zusammenzubrechen droht, mit ihren Eltern über ihre Trennungsabsichten sprechen zu wollen, sie aber gleichzeitig deren Kopfschütteln und Unverständnis befürchtet; schließlich ist ihr Mann kein Scheusal, hat sie nie betrogen, trinkt nicht, und kriminell ist er auch nicht.

Ich finde, gescheitert ist man erst, wenn man etwas so Wertvolles wie eine Beziehung leichtfertig hinschmeißt und verbrannte Erde hinterlässt: Wenn Du Dich in blindem Hass verabschiedest, wenn unschuldige Kinder in einen Rosenkrieg gezerrt werden oder / und man Jahre später verbittert ist und mit all den ach so bösen und schlechten Weibern und Kerlen dieser Welt hadert. Und nein, ich bin nicht der Ansicht, dass eine lebenslange Beziehung das einzig wahre Nirwana bedeutet. Ich finde, es fühlt sich stimmig an, wenn ich in meinem Leben und meiner Partnerschaft authentisch und meinen Werten entsprechend unterwegs bin und wenn ich die für mich passende Balance aus Must-haves und Kompromissen gefunden habe.

Bei meiner eigenen Scheidung nach 30 Jahren Beziehung diktierte die Richterin in ihr Aufnahmegerät: „Die Anwesenden bestätigen, dass sie ihre Ehe als gescheitert ansehen.“ Am liebsten wär ich aufgesprungen: „Moment mal! Mein Ex-Mann und ich, wir hatten 30 gemeinsame Jahre mit vielen schönen Zeiten. Wir haben zusammen drei fantastische Kinder groß gezogen und eine friedliche, respektvolle Scheidung gemeistert. Wo bitte ist hier von Scheitern die Rede?“ Na ja, letztendlich wusste ich, dass eine Korrektur dieser juristische Formel nichts ändert. Aber im Stillen dachte ich mir: „Liebe Richterin, wir sind nicht gescheitert. Alles hat seine Zeit. Manchmal ist diese eben begrenzt und ein Partner – auch wenn es weh tut – nur dafür bestimmt, einen Teil des Weges mit einem zu gehen. Und umgekehrt.“

Über die Autorin:

„Ich glaube, dass es sich am besten lebt, wenn Kopf und Herz im Einklang miteinander sind, und wenn man weiß und spürt, dass man auf seinem ganz eigenen, authentischen Weg unterwegs ist – so holprig sich dieser phasenweise auch anfühlt.“

Sandra Hinte ist die Gründerin der Website blauer-campus.de, auf der sie mit Coaching-Programmen und Themenabenden Paaren hilft, wieder zueinander zu finden.

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