Gastbeitrag Gesundheit

Gastartikel: 5 Gründe, warum Wildkräuter auch in deinem Familienalltag nicht fehlen dürfen

Wir, Raquel, Daniel sind mit unseren 2 Söhnen (jetzt 4 und 1 Jahr alt) seit ein paar Jahren in Stadt, Wald und Flussauen unterwegs, um Wildpflanzen zu pflücken und damit unsere Mahlzeiten zu bereichern.

1. Jedes Kind liebt Pflanzen

Ich glaube, jedes Kind hat ein Interesse und eine Liebe für Pflanzen. Zumindest habe ich mich noch nicht vom Gegenteil überzeugen können. Wenn man selbst anfängt zu ernten, werden kleine Kinder bald nachahmen und größere Kinder interessiert fragen: „Was pflückst Du da? Warum? Kann man das essen?“

2. Wildpflanzen sind besonders gesund!

Wir wünschen uns eine möglichst gesunde Ernährung für die ganze Familie. Ich glaube, wir sind nicht die einzigen Eltern. Es werden immer mehr, die bei der Ernährung entscheidende Akzente für die eigene Gesundheit und für die ihrer Kinder setzen wollen.
Die meisten Wildpflanzen enthalten hohe Konzentrationen an Vitaminen und Mineralstoffen, die in einer „normalen“ Diät mit hohem Weißmehl- und Fleischanteil fehlen. Brennnessel enthält z.B. zehn mal soviel Vitamin C wie Blattsalat und sechsmal soviel Vitamin C pro Masseneinheit wie Zitrone.

3. Gib deinem Kind früh die Möglichkeit, seinen Geschmackssinn zu entwickeln

Der Nachteil ist, dass sie oft bitter oder scharf schmecken. Unseren Kindern schmeckt längst nicht alles, was wir aus Wildkräutern zubereiten. Vor allem ganz kleine Kinder jedoch sind sehr neugierig und probieren erst einmal alles ohne irgendwelche Vorurteile. In der ersten Beikost können daher entscheidende Akzente gesetzt werden, denn in dieser Zeit wird auch der Geschmackssinn späterer Jahre geprägt. Wenn Du ihnen früh Wildkräuter anbietest, ist das ein Geschenk für das ganze Leben, denn:

4. Wildkräuter haben Geschmack

Besonders rohe Wildkräuter sprechen unseren Geschmacksinn in so vielen Facetten an. Für mich hat sich mit ihrer Entdeckung eine ganz neue Geschmackswelt mit vielen Dimensionen aufgetan. Wenn die Kinder größer werden, werden sie wählerischer und probieren viele Gericht nicht einmal, weil sie in punkto Farbe oder Konsistenz nicht ihrem Lieblingsessen entsprechen. Das ist OK. Lassen wir unseren Kindern Zeit.

Unser Tipp für Kinder: Lass sie auch wilde Beeren, wie Brombeeren, Walderdbeeren, Hagebutten, Schlehen, etc. direkt vom Strauch probieren! Die meisten Kinder lieben Früchte besonders frisch!

5. Wildkräuter sind definitiv im Trend.

Sie verlieren rasant ihr Image als „Unkraut“ oder Nahrungsmittel für „arme Leute“ und erobern im Sturm auch die Sterneküchen dieser Welt. Beim Selberpflücken sieht es noch anders aus. Weit verbreitet ist die Angst, sich Krankheitserreger oder Parasiten einzufangen, wenn man Pflanzen und Beeren direkt aus der Natur sammelt. Die Illusion, dass alles Gekaufte streng kontrolliert wird und niemals ein Fuchs oder ein Hund drangepinkelt oder draufgekackt hat, ist ebenso weit verbreitet. Ich glaube, wenn man selbst pflückt und dabei bewusst appetitliche Stellen aussucht, nimmt man weniger Tierexkremente zu sich, als wenn man der Lebensmittelindustrie blind vertraut.

Wo wir Wildkräuter bevorzugt pflücken, welche Wildkräuter-Rezepte wir auch für Kinder empfehlen und was wir mit Wildkräutern noch alles anstellen, darüber erfahrt ihr mehr in unserem E-Book:

„Wie Du die grüne Pflanzenpower in Dein Leben bekommst, so dass Du Dich innerlich stärker fühlst und nach außen sichtbar strahlst – Von Babynahrung über Blumendünger bis Haarpflege – Do it yourself aus Wildkräutern“

 

 

 

 

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